27.06.2013 Alter: 8 yrs
Kategorie: In eigener Sache
Von: M. Pacheco-Fernandez und Dipl.-Ing P. Herger, GUT

Der Carbon Footprint der GUT

Praktikumsarbeit zeigt Verbesserungspotentiale und Möglichkeiten zur "Wiedergutmachung" auf


Im Zuge einer Praktikumsarbeit wurde der Carbon Footprint der GUT berechnet. Dieser umfasst alle Faktoren, die zu einer CO2-Belastung der Umwelt beitragen.

Dafür wurden zunächst sowohl die funktionelle Einheit als auch der zu untersuchende Zeitraum und die Bilanzgrenzen definiert.

Die funktionelle Einheit ist die GUT mit elf Mitarbeitern. Der zu untersuchende Zeitraum beträgt ein Jahr. Das Ergebnis des Carbon Footprints wurde anhand der Daten der Jahre 2010 bis 2012 ermittelt. Als Bilanzgrenze wurden alle Faktoren zusammengefasst, die zum CO2-Ausstoß beitragen. Das sind Verpackungsabfälle, Verbrauchsmaterialien, Bioabfall, Strom, Heizung, Wasser/Abwasser, Pappe/Papier, Fahrleistung und Materialien zu Seminaren/Veranstaltungen.

Aus Zeitgründen konnte der letzte Faktor nicht in die Berechnung einbezogen werden, jedoch sollte er für zukünftige Analysen Berücksichtigung finden.

Auch das Ergebnis unserer Beratungsleistungen wurde bisher nicht ermittelt, soll aber zukünftig erfasst werden. Die hierbei eingesparten CO2-Emissionen müssen mit den erzeugten CO2-Emissionen verrechnet werden.
Für die Ermittlung des Carbon Footprints wurde jede Komponente, die zur CO2-Belastung beiträgt, mit ihrem CO2-Äquivalent multipliziert. Durch Addition aller Ergebnisse konnte der CO2-Ausstoß der Unternehmenstätigkeit berechnet werden.
Daraus ergab sich, dass der Carbon Footprint der GUT im Mittel über die letzten Jahre bei ca. 27.500 kg lag. Da nicht alle Daten mit 100%iger Genauigkeit ermittelt werden können, sollte nicht nur die quantitative, sondern auch die qualitative Bedeutung des Carbon Footprints Berücksichtigung finden.

Um eine Reduzierung des Carbon Footprints zu erreichen, wurde ein Maßnahmenplan vorgeschlagen. Das größte Reduktionspotenzial liegt in der Verminderung der Fahrleistung. Eine Reduzierung anderer Faktoren würde sich nur minimal auf den Carbon Footprint auswirken. Weitere Möglichkeiten zur Verringerung der CO2-Emissionen sind die verstärkte Durchführung von Videokonferenzen und die Nutzung von kraftstoff-effizienteren Fahrzeugen.
Ein Ausgleich des Carbon Footprints über die Firma Atmosfair ist möglich.  Bei entstehenden 28 t CO2 ergeben sich bei einem Preis von 23 € pro t insgesamt 648 € an Kosten pro Jahr.

Zukünftig soll der Carbon Footprint der GUT auf eine Person pro Arbeitstag bezogen werden. Somit kann das Ergebnis mit anderen Jahren und Unternehmen verglichen werden.


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